Corona-Tests

Verschärfte Regeln für Corona-Tests vom 22. bis 26.11.2021

In der Woche vom 22. bis zum 26. November gelten in der SIHK Akademie schärfere Corona-Regeln. Am Beispiel der Schultestungen verlangt die SIHK Akademie am Montag, Mittwoch und Freitag die Vorlage eines negativen Tests – auch von Geimpften und Genesenen.
Erst seit vergangenem Freitag ist klar, wie das neue Infektionsschutzgesetz aussieht. Die neuen Regelungen treten erst am Mittwoch, 24. November 2021, in Kraft. Die SIHK Akademie möchte jedoch schon zu Beginn der Woche einen Impuls setzen und noch einmal das Bewusstsein für die Situation schärfen und mögliche Infektionsketten unterbrechen.

Möglichst Testzertifikat mitbringen

Wir bitten alle, die am Mittwoch und Freitag in die SIHK Akademie kommen, möglichst am Abend des Vortags einen offiziell bescheinigten Test zu machen. Bei Berufsschülern, die am Dienstagmorgen in der Schule getestet werden, reicht der dort gemachte Test, wenn er bescheinigt wurde. Wer in der Schule wegen seines Status' als Geimpfter oder Genesener nicht getestet wird, möge bitte seine Lehrkraft bitten, ausnahmsweise doch getestet zu werden.

Gratis-Tests vom Arbeitgeber und in Testzentren

Arbeitnehmer und Auszubildende haben Anspruch auf (mindestens) zwei Gratis-Tests vom Arbeitgeber. Außerdem sind die Bürgertests in Testzentren oder bei anderen Anbietern wie z.B. einigen Apotheken inzwischen wieder kostenlos. Wir bitten darum, von diesen Angeboten Gebrauch zu machen.

Drei Gründe, warum die SIHK Akademie auch von Geimpften und Genesenen einen Test verlangt

  1. In bestimmten Situationen neigen Menschen dazu, die geltenden Corona-Regeln zu vergessen oder nicht ganz so genau zu nehmen. Unsere Ausbilder müssen dann einschreiten. Mit dieser Aktion sollen alle noch einmal wachgerüttelt werden und sich des Ernstes der Lage bewusst werden.
  2. Die Zahlen steigen rasant, gleichzeitig war lange unklar, welche Lösung der Gesetzgeber vorgeben würde. Wir sehen uns in der Verantwortung, diese Lücke im Rahmen der Möglichkeiten und der gebotenen Verhältnismäßigkeit zu füllen. Bewusst orientieren wir uns am Testrhythmus der Schulen. Wir möchten nicht Ort eines Impfdurchbruchs werden, indem wir an einem Montag eine etwaige Spreader-Situation heraufbeschwören. Das dient insbesondere der Gesundheit der leider immer noch zu vielen Ungeimpften.
  3. Wir möchten ein Gefühl dafür vermitteln, was eine 1G-Lösung für alle bedeuten würde, wie sie etwa ThyssenKrupp bereits eingeführt hat, die wir aber nicht wollen. Wir verlangen in dieser Woche von Geimpften, dass sie sich an drei Tagen testen lassen, obwohl sie das eigentlich nicht müssten. Diese Tests sind gratis. Arbeitnehmern stehen sie ohnehin zu, außerdem gibt es wieder die kostenlosen Bürgertests. Im schlimmsten - oder besten - Fall werden dadurch vereinzelte, unentdeckte Infektionen entdeckt. Denn nur wenn sich auch Geimpfte punktuell testen, erhalten wir Sicherheit.
Ab Mittwoch, 24. November, gilt das neue Infektionsschutzgesetz. Dann gelten am Arbeitsplatz 3G-Regeln. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss dann täglich einen negativen Test vorlegen.