Ausbildung 2026
Technische Ausbildungsberufe entdecken
Die SIHK Akademie bietet praxisnahe Ausbildungsberufe für Unternehmen, die qualifizierte Fachkräfte entwickeln möchten, sowie für junge Menschen, die sich für Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und Automatisierung interessieren.
Ausbildungsberufe unter der Lupe
Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik
Was macht ein/e Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik?
Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik ist eine dreieinhalbjährige duale Berufsausbildung. Sie findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Der Ausbildungsberuf verbindet Elektrotechnik, Informatik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Netzwerktechnik. Elektroniker/innen für Informations- und Systemtechnik entwickeln, installieren, konfigurieren, warten und optimieren industrielle informationstechnische Systeme. Sie arbeiten an der Verbindung von Hard- und Software und sorgen dafür, dass technische Systeme, Netzwerke und industrielle Anlagen zuverlässig zusammenarbeiten.
Der Ausbildungsberuf verbindet Elektrotechnik, Informatik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Netzwerktechnik. Elektroniker/innen für Informations- und Systemtechnik entwickeln, installieren, konfigurieren, warten und optimieren industrielle informationstechnische Systeme. Sie arbeiten an der Verbindung von Hard- und Software und sorgen dafür, dass technische Systeme, Netzwerke und industrielle Anlagen zuverlässig zusammenarbeiten.
Inhalte der Ausbildung
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden unter anderem:
- industrielle Informations- und Automatisierungssysteme zu entwickeln und zu integrieren
- elektronische und informationstechnische Systeme zu installieren und zu konfigurieren
- Hard- und Softwarekomponenten einzurichten und anzupassen
- Softwaremodule und industrielle Komponenten zu programmieren
- Datenbanken und Netzwerke anzubinden
- Schnittstellen und industrielle Bussysteme zu integrieren
- Energieversorgungen und technische Systeme zu berücksichtigen
- Messungen, Prüfungen und Fehleranalysen durchzuführen
- Störungen systematisch zu beseitigen
- Anlagen in Betrieb zu nehmen und zu optimieren
- technische Dokumentationen zu erstellen
- Kunden einzuweisen und kundenorientierte Projekte zu bearbeiten
Die Ausbildung umfasst 13 Lernfelder mit insgesamt 1.020 Stunden berufsbezogenem Unterricht. Ergänzend werden Kundenorientierung, technische Kommunikation, Englisch, Datenschutz, Informationssicherheit, Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung sowie ökonomisches und ökologisches Verantwortungsbewusstsein vermittelt.
Typische Aufgaben
- Verbindung von Elektrotechnik und Informatik
- Entwicklung und Anpassung von Hard- und Software
- Installation und Wartung von Netzwerken und technischen Systemen
- Programmierung von Softwaremodulen
- Integration von Bussystemen und Schnittstellen
- Messung, Prüfung und Fehleranalyse
- Inbetriebnahme industrieller Anlagen
- Dokumentation und Einweisung von Kunden
- Optimierung vernetzter Systeme
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung eignet sich für junge Menschen, die sich für Elektronik, Computer, Netzwerke, Automatisierung und industrielle Technik interessieren. Sorgfältiges Arbeiten, technisches Verständnis, logisches Denken und Freude an der Fehlersuche sind in diesem Beruf besonders hilfreich.
Elektroniker/in für Geräte und Systeme
Was macht ein/e Elektroniker/in für Geräte und Systeme?
Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Geräte und Systeme ist eine duale Berufsausbildung im Bereich Technik und Naturwissenschaften. Sie dauert regulär dreieinhalb Jahre.
Elektroniker/innen für Geräte und Systeme analysieren, planen, fertigen, prüfen und warten elektrotechnische Systeme, elektronische Geräte, Baugruppen und Bauelemente. Sie konfigurieren Hard- und Software, nehmen automatisierte Anlagen in Betrieb und richten Fertigungs- und Prüfsysteme ein.
Elektroniker/innen für Geräte und Systeme analysieren, planen, fertigen, prüfen und warten elektrotechnische Systeme, elektronische Geräte, Baugruppen und Bauelemente. Sie konfigurieren Hard- und Software, nehmen automatisierte Anlagen in Betrieb und richten Fertigungs- und Prüfsysteme ein.
Inhalte der Ausbildung
Die Ausbildung umfasst 13 Lernfelder. Diese reichen von elektrotechnischen Grundlagen und Installationen bis zur Planung, Realisierung und Instandhaltung komplexer Geräte und Systeme.
Auszubildende lernen unter anderem:
- elektronische Geräte, Baugruppen und Systeme zu planen und zu entwickeln
- Bauteile und Geräte zu montieren und zu fertigen
- elektronische Baugruppen zu konfigurieren und zu prüfen
- elektrische Größen, Funktionen und Schutzmaßnahmen zu messen
- Fehler systematisch zu suchen, einzugrenzen und zu beheben
- Sensorik, Aktorik sowie Hard- und Software einzurichten
- automatisierte Fertigungsanlagen und Prüfsysteme zu betreiben
- Geräte und Systeme in Betrieb zu nehmen und instand zu halten
- technische Aufträge kundenorientiert zu bearbeiten
- Qualitätssicherung und elektrische Sicherheit umzusetzen
- im Team und mit technischen Fachtexten zu arbeiten
Zusätzlich werden fremdsprachliche Kommunikation sowie Wirtschafts- und Betriebslehre vermittelt. Je nach persönlicher Entwicklung sind Zusatzqualifikationen oder der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.
Typische Aufgaben
- Konzeption und Realisierung elektronischer Geräte
- Herstellung und Bestückung von Baugruppen
- Konfiguration von Hardware und Software
- Einrichtung von Fertigungs- und Prüfsystemen
- Messung elektrischer Größen und Funktionen
- Prüfung von Schutzmaßnahmen
- Systematische Fehlersuche und Reparatur
- Inbetriebnahme automatisierter Anlagen
- Dokumentation technischer Arbeitsschritte
- Kundenorientierte Auftragsabwicklung
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Dieser Ausbildungsberuf passt zu jungen Menschen, die gerne praktisch arbeiten und sich für Elektronik, Geräte, Schaltungen, Mess- und Prüftechnik interessieren. Genauigkeit, handwerkliches Geschick, technisches Interesse und Teamfähigkeit sind wichtige Voraussetzungen für den Berufsalltag.
Industrieelektriker/in, Fachrichtung Geräte und Systeme
Was macht ein/e Industrieelektriker/in für Geräte und Systeme?
Die Ausbildung zum/zur Industrieelektriker/in, Fachrichtung Geräte und Systeme, dauert zwei Jahre und umfasst insgesamt 680 Unterrichtsstunden. Der Ausbildungsberuf vermittelt Kenntnisse in der Entwicklung von Geräte- und Systemkomponenten sowie in der Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Fertigungssysteme. Industrieelektriker/innen analysieren elektronische Systeme, fertigen Baugruppen, konfigurieren Hard- und Software und führen Messungen, Prüfungen und Fehlersuchen durch.
Inhalte im ersten Ausbildungsjahr
Im ersten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden unter anderem:
- elektrotechnische und elektronische Systeme zu analysieren und zu prüfen
- elektrische Installationen zu planen
- Steuerungen zu bearbeiten
- informationstechnische Systeme bereitzustellen
- technische Zusammenhänge zu beurteilen
- grundlegende Messungen und Prüfungen durchzuführen
Inhalte im zweiten Ausbildungsjahr
Im zweiten Ausbildungsjahr stehen unter anderem folgende Themen im Mittelpunkt:
- Energieversorgungen realisieren und prüfen
- Schutzmaßnahmen und elektrische Sicherheit berücksichtigen
- analoge und digitale elektronische Baugruppen entwickeln
- Leiterplatten fertigen und prüfen
- Leiterplattenlayouts mit Software entwerfen
- Hardware und Software konfigurieren
- Signale analysieren
- Programmparameter ändern
- Geräte und Systeme in Betrieb nehmen
- systematische Fehlersuchen durchführen
- technische Arbeiten dokumentieren
- Kunden beraten und in die Bedienung fertiger Geräte einweisen
Ergänzend werden englische Fachkommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Qualitätssicherung und kundenorientiertes Arbeiten vermittelt.
Typische Aufgaben
- Analyse und Prüfung elektronischer Systeme und Baugruppen
- Entwicklung analoger und digitaler Schaltungen
- Entwurf von Leiterplattenlayouts
- Herstellung, Bestückung und Lötung elektronischer Baugruppen
- Realisierung und Prüfung von Energieversorgungen
- Konfiguration von Hard- und Software
- Programmierung und Simulation eingebetteter Systeme
- Fehlersuche an elektronischen Geräten
- Inbetriebnahme und Instandhaltung
- Technische Dokumentation und Kundenbetreuung
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung eignet sich für junge Menschen, die einen praxisorientierten Einstieg in die industrielle Elektrotechnik und Elektronik suchen. Interesse an technischen Geräten, sorgfältiges Arbeiten und die Bereitschaft, elektrische und elektronische Systeme zu verstehen, sind wichtige Grundlagen.
| Ausbildungsberuf | Ausbildungsdauer | Fachlicher Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik | 3,5 Jahre | Industrielle Informations-, Automatisierungs- und Netzwerksysteme |
| Elektroniker/in für Geräte und Systeme | 3,5 Jahre | Elektronische Geräte, Baugruppen, Hard- und Software sowie Prüfsysteme |
| Industrieelektriker/in, Fachrichtung Geräte und Systeme | 2 Jahre | Elektronische Baugruppen, Geräte, Energieversorgung und Instandhaltung |
Das Team der Elektrotechnik bietet in der SIHK Akademie folgende überbetriebliche Ausbildungen an:
- Elektroniker/in für Informations- und Systemtechnik
- Elektroniker/in für Geräte und Systeme
- Industrieelektriker/in, Fachrichtung Geräte und Systeme
- Mechatroniker/in
- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
- Industrieelektriker/in für Betriebstechnik
Die Ausbildungen verbinden theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung. Je nach Ausbildungsberuf lernen die Auszubildenden, elektronische Geräte und Baugruppen zu entwickeln, industrielle Informations- und Automatisierungssysteme zu installieren, Hard- und Software zu konfigurieren, Anlagen in Betrieb zu nehmen und technische Fehler systematisch zu analysieren. Sprechen Sie uns gerne direkt an. Wir beraten Sie gerne individuell nach Ihren Bedürfnissen.
